Anfahrentlastung AE Typ Aeromat - bis 2 bar(a), DN 50–200
Öffnet die Druckleitung beim Verdichterstart zur Atmosphäre und schließt nach dem erforderlichen Druckaufbau selbsttätig.
Einstellbare Schließzeit
Ventilkegelstellung und Düse stimmen den Schließvorgang auf die Anlage ab.
Aeromat: selbsttätige Anfahrentlastung für Verdichter
Die Anfahrentlastung AE Typ Aeromat wird direkt hinter dem Verdichter in die Rohrleitung eingebaut. Während des Anfahrvorgangs öffnet sie das druckseitige Leitungssystem gegen Atmosphäre: Das Hauptventil ist in Ruhestellung geöffnet, sodass die zunächst geförderte Luft über die Ausblaseöffnung entweichen kann.
Mit zunehmendem Volumenstrom entsteht in der Rohrleitung ein Staudruck. Dieser gelangt über eine Düse in den oberen Membranraum und schließt das Ventil. Für den Schließvorgang ist ein Leitungsdruck von etwa 100 mbar erforderlich. Die Schließzeit lässt sich über die Ventilkegelstellung und die Düse auf die Anlage abstimmen.
Aeromat ist für Luft und nicht aggressive Gase vorgesehen. Die zulässige Druckbeanspruchung beträgt bis 2 bar(a), der Betriebstemperaturbereich reicht von -15 °C bis +120 °C. Verfügbar sind Gewinde-, Vierkantflansch- und größere DN-Ausführungen von DN 50 bis DN 200.
Bis 2 bar(a) belastbar
Zulässige Druckbeanspruchung.
Nennweiten DN 50–200
Gewinde- und Flanschausführungen.
-15 bis +120 °C
Angegebener Betriebstemperaturbereich.
Für Luft und Gase
Für nicht aggressive Gase.
Selbsttätiger Schließvorgang
Schließt ab etwa 100 mbar Leitungsdruck.
Magnetventil optional
Beeinflusst Öffnen und Schließen im Betrieb.
Vorteile und Ausführungen der Anfahrentlastung Aeromat
Selbsttätige Entlastung während des Anfahrens
Schließverhalten auf die Anlage abstimmbar
Flexible Montage und übersichtliche Wartung
Technische Daten der Anfahrentlastung Aeromat
Die wichtigsten Kenndaten im Überblick - von Druckbeanspruchung und Temperatur bis zu Nennweiten, Anschlussformen und erforderlichem Schließdruck.
Aufbau und Funktionsweise der Anfahrentlastung Aeromat
Hauptventil, Membranraum und Einstellelemente
Die Anfahrentlastung Aeromat arbeitet mit einem Hauptventil, einer Stellschraube für die Ventilkegelstellung, einer Düse und einem oberen Membranraum. Das Hauptventil ist in Ruhestellung geöffnet. Über die Stellschraube lässt sich die Ventilöffnung verändern; durch Eindrehen wird sie verkleinert, sodass das Ventil bereits bei geringerem Volumenstrom schließt.
Der Einbau erfolgt direkt hinter dem Verdichter. Die Armatur kann grundsätzlich lageunabhängig montiert werden. Nicht möglich ist eine Überkopfposition mit dem Membrangehäuse nach unten. Bei der Montage darf keine Spannung aus der Rohrleitung auf das Ventilgehäuse übertragen werden.
So entlastet Aeromat den Verdichterstart
Die Anfahrentlastung Aeromat arbeitet mit einem Hauptventil, einer Stellschraube für die Ventilkegelstellung, einer Düse und einem oberen Membranraum. Das Hauptventil ist in Ruhestellung geöffnet. Über die Stellschraube lässt sich die Ventilöffnung verändern; durch Eindrehen wird sie verkleinert, sodass das Ventil bereits bei geringerem Volumenstrom schließt.
Der Einbau erfolgt direkt hinter dem Verdichter. Die Armatur kann grundsätzlich lageunabhängig montiert werden. Nicht möglich ist eine Überkopfposition mit dem Membrangehäuse nach unten. Bei der Montage darf keine Spannung aus der Rohrleitung auf das Ventilgehäuse übertragen werden.
Technische Auslegung und Anfrage zum Aeromat
Für die Auswahl der passenden Aeromat-Ausführung sind insbesondere Verdichter- bzw. Aggregattyp, Medium, maximaler Leitungsdruck, Volumenstrom während des Anfahrens, Betriebstemperatur, Nennweite, Anschlussform, gewünschte Schließzeit und Einbausituation relevant. Geben Sie außerdem an, ob das Öffnen und Schließen im Betrieb über ein optionales Magnetventil beeinflusst werden soll.